Sozialistisches Büro: links #0 1969

Das Sozialistische Büro war einer der spannendsten Organisierungsansätze der ausgehenden Studierendenbewegung der BRD. Als zunächst lockere Vernetzung von Basisgruppen mit dem Angebot eines bundesweit erscheinenden Organs, der „links“, sollte Kontinuität erreicht und zugleich die Gefahr autoritärer Erstarrung wie in den vielen gleichzeitig gegründeten Splitterparteien vermieden werden. Einen sehr guten Überblick gibt dieser Reader von Gottfried Oy. Ich dokumentiere hier die Gründungserklärung und einige Artikel aus der im April 1969 erschienenen Nullnummer der „links“:

Sozialistisches Büro für bessere Kommunikation der unabhängigen Linken

Editorial: Warum machen wir „links“ – eine sozialistische Zeitung?
Herbert Stubenrauch: Linke Lehrer organisieren sich
Sozialistischer Lehrerbund: Grundsatzerklärung des SLB
Jörg Huffschmid: Aktionsformen und Bündnisprobleme


2 Antworten auf „Sozialistisches Büro: links #0 1969“


  1. 1 Juergen Schroeder 10. September 2010 um 20:48 Uhr

    Hallo,
    einen anderen antiautoritär-sozialistischen Organisationsansatz der 60er und 70er Jahre, den Sozialistischen Freundeskreis (SFK), der allerdings nicht der Studierendenbewegung sondern vielmehr der alten revolutionär-, räte- bzw. linkssozialistischen Strömung der Weimarer Republik entsprang, habe ich gerade auf:

    http://www.mao-projekt.de/BRD/ORG/SBO/IBDS.shtml

    ansatzweise dokumentiert. Allerdings sind diese älteren Freunde mit ihrem Organisationsansatz keineswegs so erfolgreich gewesen wie das Sozialistische Büro, sondern eher völlig gescheitert.

  1. 1 Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken « Entdinglichung Pingback am 09. September 2010 um 10:04 Uhr
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